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Marode Rathaus-Büros haben neue Verwendung

Marl. Die SPD reibt sich verwundert die Augen: Erst stellt ein Arbeitsmediziner unhaltbare Zustände in den Rathaus-Türmen fest, dann werden die mit einfachen Mitteln in Ordnung gebracht und jetzt zog ein Team der Vestischen Arbeit in 14 neue, helle Büros im Rathaus ein. „Ist die Gefahr doch nicht so hoch?“, fragt der Fraktionsvorsitzende Michael Groß und verweist darauf, dass er schon vor Monaten schnell umsetzbare und weitaus kostengünstigere Möglichkeiten gesehen hatte, städtische Mitarbeiter unterzubringen: Das in Teilen leer stehende Riegelhaus (Stadtmitte) und die ehemalige Hauptschule an der Goethestraße seien gute Alternativen, die von der Verwaltung geprüft werden sollten.

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