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Zeichen für Frieden, Menschlichkeit und Verantwortung

Dorsten gedenkt im November: Bürgermeister lädt zu Gedenkveranstaltungen ein

width=800Dorsten. Zu den Gedenkfeiern im November lädt Bürgermeister Tobias Stockhoff alle Bürger ein

Der November steht im Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt – insbesondere an die Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes und die Toten der Weltkriege. Der Dorstener Bürgermeister Tobias Stockhoff lädt die Bürger dazu ein, sich an den Gedenkveranstaltungen zu beteiligen.

Gemeinsam soll den Opfern ein mahnendes Andenken bewahrt und ein sichtbares Zeichen für Frieden, Menschlichkeit und Verantwortung gesetzt werden. Der Leitgedanke lautet: „Erinnern für die Zukunft“ – gegen Krieg, Terror und Gewaltherrschaft.

Reichspogromnacht – Montag, 9. November

Zum Gedenken an die gegen Jüdinnen und Juden gerichteten Gewalttaten am 9. November 1938 findet am Montag, 9. November 2026, um 17 Uhr eine Gedenkveranstaltung im Garten des Jüdischen Museums Westfalen statt. Dorstener Schülerinnen und Schüler gestalten die Gedenkfeier und setzen damit ein Zeichen gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und das Vergessen der nationalsozialistischen Verbrechen.

Volkstrauertag – Sonntag, 15. November

Die zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag wird in diesem Jahr vom Allgemeinen Bürgerschützenverein Holsterhausen-Dorf e. V. ausgerichtet. Den Auftakt bildet um 11 Uhr ein Gottesdienst in der Kirche St. Antonius. Um 11.50 Uhr schließt sich die Gedenkfeier am Ehrenmal an der Hauptstraße an.

Im Mittelpunkt stehen das Erinnern an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft sowie die Mahnung, Frieden und Verständigung zu bewahren. Alle Bürger sind eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Versöhnung zu setzen.

Totensonntag – Sonntag, 22. November

Am Totensonntag wird der Verstorbenen mit einer ökumenischen Andacht in oder vor der Trauerhalle auf dem Waldfriedhof gedacht. Anschließend gehen die Teilnehmer gemeinsam zum sogenannten „Russenfriedhof“, der Grabstätte für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Dort findet eine weitere ökumenische Andacht gegen das Vergessen statt. Sie erinnert an die Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs als Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter nach Dorsten verschleppt wurden und hier ihre letzte Ruhestätte fanden.

• Bürgermeister Stockhoff sagt: „Die Gedenkveranstaltungen im November laden dazu ein, innezuhalten und sich der Verantwortung für eine friedliche, menschenwürdige und demokratische Gesellschaft bewusst zu werden. Das Erinnern an die Vergangenheit bleibt ein wichtiger Auftrag für die Gegenwart und die Zukunft.“

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