Schwester Philippa Rath spricht in Marl über die Zukunft der Kirche
Marl/Haltern. Sie engagieren sich, begleiten Menschen, tragen Gemeinden und gestalten das kirchliche Leben. Doch wenn es um bestimmte Ämter und um entscheidende Positionen geht, sind Frauen in der katholischen Kirche bis heute ausgeschlossen. Kann eine Kirche, die von der gleichen Würde aller Menschen spricht, damit auf Dauer glaubwürdig bleiben?
„Frauen ins Amt – eine (die) Zukunftsfrage der Kirche“: Zu diesem Thema kommt Schwester Philippa Rath OSB am 24. November nach Marl. Die Rüdesheimer Benediktinerin gehört zu den profilierten Stimmen der kirchlichen Reformdebatte. Im Synodalen Weg hat sie sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit und für Frauen eingesetzt, die sich zur Diakonin oder Priesterin berufen fühlen.
Welche Reformen sind möglich?
Rath kennt die Hoffnungen und Enttäuschungen vieler Frauen – und weiß, wie kontrovers die Diskussion innerhalb der Kirche geführt wird. Für sie ist die Gleichberechtigung von Frauen nicht bloß eine Strukturfrage. Es geht auch darum, ob die Kirche Berufungen ernst nimmt, ihre Glaubwürdigkeit bewahrt und ihre Zukunft aktiv gestaltet.
Was hat der Synodale Weg bewirkt? Und wie kann eine Kirche aussehen, in der Frauen ihre Fähigkeiten und Berufungen gleichberechtigt einbringen können?
Nach dem Vortrag ist ausdrücklich Gelegenheit zur Diskussion. Der Abend lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, kritische Fragen zu stellen und gemeinsam über die Zukunft der Kirche nachzudenken.
Termin: Dienstag, 24. November 2026, 19 Uhr
Ort: St.-Marien-Kirche, Hülsbergstraße 167, 45772 Marl
Gastgeber des Abends sind der Pastorale Raum Haltern/Marl, die Pfarrei St. Sixtus/Haltern sowie die beiden Marler Pfarreien Hl. Edith Stein und St. Franziskus.
Zur Person:
Philippa Rath, geboren 1955, Benediktinerin der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen, dort Stiftungsvorstand und Geschäftsführerin des Freundeskreises sowie verantwortlich für die Medien und engagiert in der geistlichen Begleitung. Seit 2020 Delegierte des Synodalen Weges und später Mitglied im Synodalen Ausschuss. Seit 2021 Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).

