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Getreide darf nicht mehr gegessen werden

Vest (mc). Der Kreis hat nach Cadmiumfunden auf Ackerflächen in Waltrop-Oberwiese auch weitere Pflanzen in Datteln und Waltrop – rund um Ruhrzink – auf Schwermetallbelastung untersucht. Drei Gerstenkorn-und vier Gerstenstrohproben, drei Weizenkorn-und drei Weizenstrohproben sowie drei Maisproben wurden in einem Labor in Kiel auf Cadmiumgehalte getestet. Die Ergebnisse belegen, dass es kein einheitliches Bild gibt zwischen dem Zusammenhang der bodenkundlich ermittelten Pflanzenverfügbarkeit von Cadmium und dem tatsächlichen Cadmiumtransfer in die Pflanzen.

Sowohl im Gerstenkorn als auch im Weizenkorn wurden zum Teil Werte festgestellt, die eine Verwertung des Getreides als Lebensmittel nicht zulassen. Insgesamt können das Korn, das Stroh als auch der Mais als Futtermittel verwendet werden. Nur in einer Weizenstrohprobe wurde der 1,5fache zulässige Wert der Futtermittelverordnung Cadmiumwerte festgestellt. Mit dem betroffenen Landwirt wurde bereits abgestimmt, dass das Stroh auf der landwirtschaftlichen Fläche eingearbeitet wird.

Die Untersuchungsergebnisse sind den Betroffenen zugeleitet worden. Der Kreis wird noch in diesem Monat mit den Landwirten und den sonstigen Behörden die Ergebnisse zur Diskussion stellen und mit diesen die weitere Vorgehensweise abstimmen. Für den Herbst ist ein Abschlussbericht geplant.

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