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Bombenfund: Keine Kosten für Anwohner

Datteln (mc). Aufgrund der Auswertung von Luftbildaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg durch die Bezirksregierung Münster und anschließender Überprüfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst hat die Stadt das Baugebiet „Im Orot“ für die Bebauung freigegeben. 2007 ergab die Auswertung weiterer Aufnahmen einen neuen, noch unbebauten Verdachtspunkt. Die nimmt die Stadt zum Anlass, nicht nur diese Stelle, sondern auch die überbauten Verdachtspunkte im Orot neu zu überprüfen.

„Vor zehn Jahren hatte man noch nicht die technischen Mittel wie heute“, erklärte Bürgermeister Wolfgang Werner auf der Ratssondersitzung. „Damals wurde in einer Tiefe von drei Metern gebohrt, heute hat man die Möglichkeit, bis auf sieben Meter vorzudringen. Die Stadt geht davon aus, dass die Haus-und Grundstücksbesitzer keine Kosten für die Bohrungen beziehungsweise für die eventuelle Kampfmittelräumung zu tragen haben.

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