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Ratsbeschluss zur Insolvenz von Hertie

Datteln. Mit einem positiven Signal will Bürgermeister Wolfgang Werner den Mitarbeitern des in Insolvenz geratenen Kaufhauses Hertie Mut machen. Dazu soll bei der Ratssondersitzung am kommenden Dienstag, 12. August, ein Beschluss zur Hertie-Insolvenz eingebracht werden. Mit diesem Beschluss soll der Landesregierung nahegelegt werden, sich aktiv für die Rettung von Hertie zu engagieren und mögliche Hertie-Investoren – falls erforderlich – mit einer Landesbürgschaft zu unterstützen.

„Die Schließung von Hertie würde eine Lücke in der Innenstadt hinterlassen“, sagt Bürgermeister Werner. „Viele Bürger sind es gewohnt, an dieser Stelle ein Kaufhaus mit einem breiten Sortiment zu finden.“ Selbstverständlich sei es wichtig, dass die Kunden dem Kaufhaus jetzt die Treue halten. „Wir können jede Unterstützung gebrauchen“, sagt der Dattelner Hertie-Chef Sven Schaller. „Wir haben einen sehr guten Insolvenzverwalter und hoffen, dass er auch diesen Standort erhalten kann.“ Die Bedingungen dafür sind gut, weil das Kaufhaus am Neumarkt mit 18 Mitarbeitern im Verkauf und drei in der Verwaltung relativ gut aufgestellt ist.

Das Unternehmen Hertie ist aktuell in Schieflage geraten, weil der britische Hauptinvestor der Warenhauskette, Dawnay Day, in massiven finanziellen Nöten steckt und erklärt hat, Hertie nicht mehr unterstützen zu können.

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