Vest. Gelsenwasser lässt seit 2006 regelmäßig das Trinkwasser auch auf den Urangehalt untersuchen: „Bei allen vorliegenden Werten liegen wir unterhalb von einem Mikrogramm pro Liter, das Wasser ist damit ohne Einschränkung auch für Säuglingsnahrung zu verwenden“, versichert Rudolf Meyer, Leiter der Wasserwerke der Gelsenwasser AG. „Dies verwundert auch nicht, da es in dieser Region kaum natürliche Uranvorkommen gibt.“ Der Gehalt der Trinkwässer, die Gelsenwasser verteilt, liegt deutlich unterhalb des vom Umweltbundesamt (UBA) im Jahr 2005 empfohlenen Leitwerts von 10 Mikrogramm. Uran gehört nicht zu den Substanzen, für die in der Trinkwasserverordnung ein Grenzwert festgelegt ist, daher ist die Untersuchung nicht verpflichtend.

