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Wulfen wird aufge“pept“

Dorsten (eib). Es bleibt beim „Prisma Einkaufs-Park (PEP)“, denn die (öffentlich geforderte) Namensfindung für das Einkaufszentrum in Barkenberg war ein glatter Misserfolg. In dieser Woche wurde das überdimensionale Bauschild aufgestellt, mit dem die neuen Aktivitäten erklärt werden.

Der Kran im Hintergrund steht auch schon, es ist also nicht nur eine Ankündigung: Rund um Aldi, dem Schuh-(K&K) und dem Bekleidungs-Discounter (KiK) gibt es ein großes Umziehen und neue Anbieter: Edeka beispielsweise wird sich auf 2100 qm breit machen.

Ulrich Hahn (der schon seine Ausbildung bei Edeka an der Dimker Allee machte, ein Geschäft, das er heute führt) hat lange am Konzept des Edeka-Ladens gefeilt, der in den Bereich des heutigen Getränkemarktes und des Videoverleihs einzieht: Holz für die Weinabteilung, Kopfsteinpflaster-Optik bei Obst und Gemüse, eine Bäckerei samt Cafe im Eingangsbereich. Nebenan wird sich Tedi noch etwas vergrößern. In die jetzige Durchfahrt kommt eine Spielhalle.

In der Etage darüber nimmt die Drogeriekette Roßmann neben Aldi Platz. In Drei Monaten soll mit dem Umbau des Komplexes begonnen werden, dabei wird die hintere Umfahrt (die wie eine Schlucht den Komplex umgibt) durch Erweiterungen des Gebäudes aufgefüllt.

Der Kran ist für die neuen Gebäude: Das Postfrachtzentrum und den Getränkemarkt. Die zusätzliche Gastronomie wird noch nicht gebaut, erst muss ein Betreiber gefunden werden, zwei Interessenten gebe es, berichtet Ralf Ehlert, Geschäftsführer beim Investor Tempelmann, der den Einkaufskomplex baut.

Schon in einem halben Jahr soll Edeka fertig sein und will 1000 Artikel (von insgesamt 15.000) im Discount-Niveau anbieten. Seinen „alten“ Laden will Ulrich Hahn behalten – vorerst, wie er betont. Dann wird der Einkaufspark 15 Geschäfte mit 7800 qm Verkaufsfläche haben.

Die Umgestaltung des alten Parkplatzes hat erst einmal Pause bis der Umbau fertig ist, dann wir auch der Bereich vor den Geschäften erneuert.

Das Gebäude-Ensemble war kürzlich auf einer Bürgerversammlung kritisiert worden wegen der Wellblech-Optik. Klaus Ehlert hatte widersprochen und die Edelstahl-Optik gelobt. Gleichzeitig hatten die 200 Zuhörer gefordert, an der Namensgebung beteiligt zu werden. Dem Wunsch folgten (fast) keine Taten und so bleibt es bei „PEP“.

Foto: So soll es einmal aussehen, kündigen (v.l.) Ralf Ehlert (Prisma Immobilien), Uwe Bröckerhoff (Projektleiter) und Norbert Großer (Architekt) sowie Ulrich Hahn (Edeka-Markt) an.

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