FOTO: Jendrusiak
Recklinghausen (mc). Wenn sich am dritten Advent langsam die Dunkelheit über die Remise senkt, beginnen Kinderaugen zu leuchten. Denn es ist wieder so weit: Die Remise in Hochlar verwandelt sich wieder in den Stall zu Bethlehem zur Zeit Christi Geburt. Die hochschwangere Maria und Josef sind auf der Flucht und bitten um Unterschlupf. Schließlich landen sie von Engeln begleitet in einem Stall, in dem Maria Jesus zur Welt bringt. Die Engel verkünden die Geburt Christi. Hirten und Tiere machen sich auf den Weg, dem Sohn Gottes zu huldigen.
Natürlich sind zahlreiche Tiere beteiligt. Schafe und Ziegen wieseln um die Hirten und auch „Mäuschen“, der Esel, ist von Anbeginn mit dabei und kennt das Krippenspiel von daher aus dem „effeff“.
Mit Kostümen und viel Liebe zum Detail bringt der Verkehrs-und Verschönerungsverein Hochlar mit viel Liebe zum Detail bereits seit Jahren die Weihnachtsgeschichte auf die Remisen-Bühne. Dazu wird der Platz weihnachtlich geschmückt, das riesige Wasserrad muss aufgestellt und der Wasserzulauf richtig eingestellt werden. Auch der Stern zu Bethlehem muss entsprechend vorbereitet werden, weist er doch den heiligen drei Königen den Weg.
Die Licht-und Tontechnik wird vom Ruhrfestspielhaus gestellt und muss am Spieltag installiert werden. Das Heu wird geliefert und die Hirtenjurte wird aufgestellt. Umrahmt wird das Krippenspiel von einem kleinen Weihnachtsmarkt, wo sich Erwachsene mit einer Tasse Glühwein und Kinder mit einem heißen Kakao wieder aufwärmen können.
Am Sonntag, 14. Dezember, gibt es – wie jedes Jahr – wieder drei Vorstellungen. Um 15.30 Uhr folgt der Startschuss durch Landrat Jochen Welt für die Kinder, es folgen Aufführungen um 17 und um 18.30 Uhr.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, es stehen „Spendenhirten“ an den Eingängen. Wie in jedem Jahr wird auch in diesem Jahr wieder für notleidende Kinder gesammelt. Landrat Welt wird zu Beginn bekannt geben, wer von den Spenden profitieren darf.

