
Herten. Manchmal kommt es anders als geplant. Dann sind Improvisation und Flexibilität gefragt. So wie bei der Firmung von Katharina Belhustede. Die 16-jährige Gymnasiastin wollte sich gemeinsam mit anderen Firmlingen der Gemeinde Herz-Jesu in Gelsenkirchen-Resse von Weihbischof Ludger Schepers aus Essen firmen lassen. Doch eine notfallmäßige Aufnahme im Gertrudis-Hospital und eine anschließende Operation machten ihr einen Strich durch die Rechnung. Die Feier drohte auszufallen.
Da hatte Gabriele Becker, Gemeindereferentin und Firmkatechetin von Katharina, eine Idee: Sie schlug vor, die Firmung der Gymnasiastin in die Kapelle des Gertrudis-Hospitals zu verlegen. Weihbischof Schepers willigte spontan ein, und so konnte Katharina in Anwesenheit ihrer Verwandten und Freunde, Krankenhauspfarrer Carlo Bertrand, vielen Ordensschwestern und der behandelnden Ärztin Dr. Elisabeth Winkelmann feierlich gefirmt werden.
Weihbischof Schepers nahm sich nach der Zeremonie noch Zeit, um einige persönliche Worte an Katharina zu richten. Danach verließ er die Kapelle des Gertrudis-Hospitals, um in der Herz-Jesu-Gemeinde den anderen Firmlingen das Sakrament zu spenden.

