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Preise steigen bei den Hertener Stadtwerken

Herten. Der Stromhandelsmarkt verzeichnet seit Mitte letzten Jahres historische Höchstpreise für Energie und eine Entspannung ist aktuell nicht in Sicht. Nun teilen die Hertener Stadtwerke mit, dass sie gezwungen seien, ihre Strompreise u.a. in der Grundversorgung zum 1. April 2022 anzuheben.

„Die Situation am Energiemarkt kann man weiterhin als turbulent bezeichnen“, erklärt Patrick Scheffner, Vertriebsleiter bei den Hertener Stadtwerken. „Im Vergleich zum Jahr 2020 hat sich der Strompreis kurzzeitig fast vervierfacht. Das ist ein nie dagewesenes Preisniveau.“

Trotz erheblicher Mehrkosten in der Beschaffung hätten die Stadtwerke ihre Strompreise bis ins erste Quartal 2022 stabil gehalten. Hierbei hatten sich die Senkung der EEG-Umlage am Jahresanfang und die langfristig angelegte Einkaufsstrategie positiv ausgewirkt. „Aufgrund der stark gestiegenen Beschaffungspreise müssen wir nun die Kosten zum 1. April leider an unsere Kunden weitergeben“, so Patrick Scheffner.

Aus diesem Grund steigt für Kunden, die sich vor dem 21. Dezember 2021 in der Grundversorgung befanden, der Arbeitspreis auf 32,09 Cent/Kilowattstunde. Der Jahresgrundpreis bleibt unverändert. Der Jahresverbrauch eines durchschnittlichen Kunden in der Grundversorgung in Herten beträgt rund 2.100 Kilowattstunden. Unter Berücksichtigung der Preisanpassung muss ein Kunde ab April mit monatlichen Mehrkosten in Höhe von rund 6,60 Euro rechnen. Zudem gelten für Strom-und Erdgaskunden, die im Rahmen der Grund-und Ersatzversorgung in den letzten Wochen aufgenommen wurden, ebenfalls ab dem 1. April 2022 an die Marktlage angepasste Preise.

Scheffner: „Wir hoffen für unsere Kunden, dass weitere Entlastungen in den gesetzlichen Abgaben und Umlagen den weiteren drastischen Preisanstieg zumindest abbremsen.“

Die von der Preisanpassung betroffenen Haushaltskunden werden mit ausführlichen Informationen schriftlich benachrichtigt.

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