Stadtbrandmeister Andreas Fischer führt die nächsten sechs Jahre die Freiwillige Feuerwehr. Der Rat hat ihn im Amt bestätigt.
Kritik an Wahlen
Das künftige Dorstener „Jugendparlament“ wird seine Wahlen an den Schulen durchgeführt. Trotz der Kritik, auf diese Weise würden berufstätige Jugendliche und solche, die in Nachbarstädten zur Schule gehen, ausgeschlossen. Wahlen sollen noch in diesem Jahr sein.
Risiko Stadtwerke
Viel Geld kann man auf keinen Fall mit eigenen Stadtwerken verdienen, das ist das Ergebnis eines Gutachtens, das die Stadt zum Thema Strom erstellen ließ. Es ist sogar zweifelhaft, ob sich das ganze Risiko überhaupt finanziell lohnt. Bislang ist das Gutachten nicht öffentlich.
Satter Überschuss
Einen Überschuss von 685.000 Euro konnte die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft Windor im vergangenen Jahr erwirtschaften. Das Geld bleibt in der Firma: Zur Steigerung des Eigenkapitals (von 20 auf 26 Prozent).
Wertvolles Geschenk
Eine neuwertige Ladeneinrichtung hat die Kleiderkammer am Duvenkamp erhalten. Sie ist das Geschenk einer Geschäftsfrau aus Borken, die einen Teil der Ladeneinrichtung wegen Geschäftsaufgabe an den Sozialdienst katholischer Frauen gab.
Raum für kleine Nöte
„Notinseln“ führen der Kinderschutzbund und die Awo für Kinder in Dorsten ein. Dabei stellen sich Geschäfte zur Verfügung, um Kindern bei kleinen Nöten oder auch handfesten Gefahren Schutzraum zu bieten. Die Geschäfte werden mit einem Logo gekennzeichnet, Miarbeiter bekommen konkrete Handlungsanweisungen.
Schulwechsel
Helmut Martin Berg, elf Jahre lang Leiter der Dietrich-Bonhoeffer-Hauptschule, ist zur Gesamtschule Dortmund-Gartenstadt gewechselt und ist dort Vize-Schulleiter.
Sieg für Verwaltung
Der Streit um das Freizeitbad Atlantis hat mal wieder ein Urteil zu Gunsten der Stadt gebracht. Der Insolvenzverwalter des früheren Investors hatte auf Herausgabe des beweglichen Vermögens in Höhe von einer halben Million Euro geklagt. Das wurde nun in erster Instanz bis auf einen Betrag von 5000 Euro abgewiesen.
Neu billiger als Umbau
In Hervest-Dorsten wird wohl ein neues Jugendzentrum gebaut und kein bestehendes Gebäude umgebaut. Denn ein Neubau kostet nur 900.000 Euro, hat die Stadt ausgerechnet. Der Umbau des Steag-Gebäudes auf Fürst Leopold würde 950.000 kosten, der Umbau des Ruhrgas-Casinos gar 1,1 Millionen. Derzeit verhandelt die Stadt um einen Grundstückskauf und um Fördermittel.

