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Architekten-Honorar ging an die Ehefrau

Marl/Herten. Einen Steuerschaden von rund 344.000 Euro soll ein 60jähriger Hertener Architekt und Bauingenieur (der in Marl ein Büro betrieb) verursacht haben. In der kommenden Woche wird der Fall vor dem Landgericht Essen verhandelt.

Für seine Tätigkeit hatte der Mann zwischen Mai 2004 und Dezember 2009 seinen Kunden Rechnungen ohne Mehrwertsteuer und ohne Rechnungsnummer geschrieben, so der Vorwurf: „Um den Erhalt der Honorare zu verschleiern, vermerkte er auf den Rechnungen, dass die zu zahlenden Beträge auf das Konto seiner Ehefrau oder auch auf das seiner Schwägerin zu überweisen seien.“ In den Jahren 2003 bis 2007 soll er so erhebliche Bruttoumsätze erzielt haben, die er bei der Steuer nicht deklarierte. Angeklagt sind elf Einzeltaten mit einem Gesamtsteuerschaden von rund 344.000 Euro.

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