Haltern. Der Mai ist gekommen – und mit ihm kommen die Problem: Mit einem privaten Sicherheitsdienst bereitet sich die Stadt Haltern auf den heutigen Samstagabend vor. Dessen Mitarbeiter sollen dafür Sorge tragen, dass sich Vandalismus, Alkoholexzesse und Schlägereien im Westuferpark ausgeschlossen werden.
Zu dieser Maßnahme sieht sich das Ordnungsamt gezwungen. Denn das Umfeld des Stausees ist ein beliebter Ausflugspunkt am 1. Mai. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre haben es einige Mai-Ausflügler gerade in den Abendstunden übertrieben. Sie zertrümmerten nach dem Verzehr der letzten Getränke vielfach die Flaschen im Westuferpark, beschädigten Bänke und Mülleimer. Die Vertreter der Ordnungspartnerschaft zwischen Polizei, Jugend- und Ordnungsamt konnten dem Vandalismus einiger, meist junger Leute nur zum Teil Einhalt gebieten. Im letzten Jahr erreichten die abendlichen Auswüchse ihren Negativ-Rekord.
Deshalb soll der Sicherheitsdienst auf Geheiß der Stadtverwaltung das Hausrecht im Westuferpark durchsetzen, Regelverstöße dokumentieren und nötigenfalls auch dafür sorgen, dass mutmaßliche Täter nicht entkommen, sondern der Polizei überführt werden können.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Stadtverwaltung hat nichts gegen feiernde junge Leute. Sie bittet diese aber, Regeln einzuhalten und verantwortungsvolle Reife im Umgang mit öffentlichem Eigentum zu zeigen. Dazu gehören das Benutzen der Mülleimer oder die Nutzung selbst mitgebrachter Mülltüten. Und: Grillzubehör, Utensilien für Lagerfeuer sowie Messer oder andere Waffen sollten zu Hause bleiben.
Tagsüber werden an den neuralgischen Punkten schon Vertreter vom Ordnungs- und Jugendamt sowie der Polizei unterwegs sein, kündigt die Verwaltung an.

