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Ein Hauch von Weltstadt in der Vestmetropole

Vest (mc). Ein Hauch von Weltstadt umwehte die Vestmetropole in dieser Woche. Zeitgleich waren die Parteivorsitzenden der großen Volksparteien in der Stadt. Kanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) wurde im Festspielhaus erwartet, Sigmar Gabriel (SPD) begab sich an die Basis im Fritz-Husemann-Haus.Während die Kanzlerin auf den klassischen Wahlkampf setzte, stellte sich der Parteivorsitzende der SPD den Fragen und der Kritik der Genossen und suchte das Gespräch.

Bürgermeister Wolfgang Pantförder erwies sich in der Wartezeit im Festspielhaus als hervorragender Einpeitscher und stellte die Landtagskandidaten des Kreises vor. Anschließend folgte ein wahlkämpferischer Parforceritt der CDU-Chefin, der die etwa 650 Menschen im Kassiopeia-Saal begeisterte. Natürlich vergaß sie dabei nicht, ihre Verbundenheit mit dem Ruhrgebiet zu betonen. Eigens für ihren Auftritt in Recklinghausen hat sie sich die Geschichte der Ruhrfestspiele noch einmal ins Gedächtnis gerufen und versprochen, dass sie eine der Aufführungen besuchen wird.

Auch Gabriel zeigte Solidarität mit dem Ruhrgebiet. “Schließlich komme ich ja auch aus einer Bergbaustadt – aus Goslar.“ Auch er zeigte sich kämpferisch und stellte klar, dass er neben der SPD noch einem weiteren Verein angehöre, “nämlich dem der deutlichen Sprache.“

Beide Parteivorsitzenden wurden mit frenetischem Applaus ihrer Anhänger wieder verabschiedet.

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