Vest (eib). In Sachen Enning-Insolvenz (das Sonntagsblatt berichtete) hat sich keine positive Wende ergeben. Nunmehr müssen auch noch die verbliebenen 120 Mitarbeiter (von ursprünglich 200) mit der Kündigung rechnen. Allerdings haben zwei der vier Standorte eine Chance, in irgendeiner Form weitergeführt zu werden. In Dorsten hat der Unternehmer Jürgen Salamon konkretes Interesse angemeldet und bereits ein Kaufangebot abgegeben, in Datteln soll es Verhandlungen mit drei Interessenten geben, nur mit dem Stammsitz in Recklinghausen (zwei Standorte) sieht es düster aus – alles wie gehabt. Die Dorstener Übernahme scheitert bislang an einer notwendigen Grundbuchänderung, zu der noch eine Unterschrift fehlt. Inzwischen macht Salamon Druck. Wenn sich die Situation weiter hinziehe, sei am Ende vielleicht eine völlige Neuansiedlung der bessere Weg.

