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Heilende Magie aus hemischen Gewächsen

Herten. Der Förderverein Orangerie Herten lädt am 20. September um 16 Uhr unter dem Motto „Natur und Kultur“ zu einem ganz besonderen Rundgang in den Schlosspark Herten ein. Treffpunkt ist der Weg vor der Orangerie.

Was erwartet den Besucher bei diesem Rundgang? Schon vor ewigen Zeiten kannten und nutzten unsere Vorfahren die heilende Wirkung von Kräutern, Sträucher und Bäumen. Vielen Pflanzen wurden neben den heilenden Kräften auch magische Bedeutungen zugeschrieben. Bei vielen kultischen Handlungen, ob in heidnischen oder christlichen Kulturen durften bestimmte pflanzliche Zutaten nicht fehlen, man denke nur an den Weihrauchduft in den Kirchen.

Eine gefällte Eiche soll angeblich die Germanen zum Christentum bekehrt haben und unter Linden wurde Jahrhunderte lang Gericht abgehalten. Die meisten der sogenannten Hausmittelchen beziehen ihre Heilkraft in aller Regel aus heimischen Gewächsen und die neuzeitliche Homöopathie wäre ohne Hilfe von Mutter Natur undenkbar.

Die oft gar nicht bewusst wahr genommene Verbindung von Natur und Kultur im täglichen Leben des Menschen soll auf dem Rundgang am 20. September vom Hertener Nabu-Vorsitzenden Herbert Beste (Natur) und der Heilpraktikerin Margret Wiegard (Kultur) den Teilnehmern auf anschaulicher Weise nahe gebracht werden.

Nachbildungen von Skulpturen der Orangerie-Ballustrade, hergestellt vom Atelier Regenbogen, sind die stillen Begleiter auf dem Weg durch den Park.

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