Dorsten. „Generalprobe“ für das Projekt „Der Gahlensche Kohlenweg – Kunststraße wird Straße der Kunst“: Das erste von fünf geplanten Kunstprojekten entlang des 1766 angelegten Wirtschaftswegs präsentiert sich am heutigen Samstag, 13. September, der Öffentlichkeit. Die rund vier Meter hohe Kohleskulptur des Bildhauers Hermann J. Kassel markiert den Standort des ehemaligen Kohlhauses in Dorsten.
In diesem Jahr wollen die beteiligten Kunstvereine insgesamt fünf Projekte entlang des Gahlenschen Kohlenweges zwischen Hattingen, Bochum, Herne, Gelsenkirchen und Dorsten realisieren und so zeigen, was für das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 geplant ist. Die Initiatoren sehen dies als „Machbarkeitsstudie“ für 2010. Dann wollen die Kunstvereine Gelsenkirchen, Hattingen, Virtuell-Visuell Dorsten sowie die Bochumer galerie januar und der Förderverein Zeche Unser Fritz 2/3 aus Herne den Gahlenschen Kohlenweg künstlerisch wiederbeleben und mit Kunstmarken erfahrbar machen. Skulpturen, Holzarbeiten, Installationen und Naturmalereien sollen an die Geschichte der Region und historisch bedeutsame Orte wie Zollstationen, erinnern.

