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Jobs gibts in Essen und Dortmund

Vest (sl). Im Sommer letzten Jahres gingen im Ruhrgebiet 1.488.025 Personen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Mit 51,4 Prozent pendelt über die Hälfte der im Ruhrgebiet Beschäftigten zu ihren Arbeitsplätzen. Von den 1.534.734 im Ruhrgebiet lebenden Beschäftigten sind 811.086 Auspendler (52,8 %).

Für 723.646 Beschäftigte, das sind 48,6 Prozent der Beschäftigten am Arbeitsort, ist ihr Arbeitsplatz gleichzeitig der Wohnort. Vor zehn Jahren lag der Anteil der Nichtpendler mit 56,6 Prozent noch deutlich höher. Innerhalb des Ruhrgebietes stellt Hamm mit 64 Prozent mit Abstand die meisten Arbeitsplätze für die eigene Bevölkerung bereit.

Gegenüber 1996 ist die Zahl der Auspendler im Ruhrgebiet um 13 und die der Einpendler um 12 Prozent gestiegen. Unter dem Strich betrachtet, übersteigt in der Metropole Ruhr die Zahl der Auspendler die der Einpendler um 46.707 Personen.

Innerhalb des Reviers zieht Essen mit einem Einpendlerüberschuss von 41.450 Beschäftigten die mit Abstand meisten Pendler an, gefolgt von Dortmund mit 21.375. Die durchweg negativen Pendlersalden der kreisangehörigen Städte und Gemeinden mit Ausnahme von Unna (+3.435), Marl (+2.432), Holzwickede (-2.032), Ennepetal (+1.710), Kamp-Lintfort (+1.286), Wesel (+1.169) Bönen (+398) und Wetter (+149) weisen auf die Wohnfunktionen der meisten kreisangehörigen Städte und Gemeinden innerhalb des Ruhrgebietes hin.

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