
Dorsten/Marl (eib). Es ist eine schwierige Fläche, doch nun wird sie optimal genutzt: Im Industriegebiet Dorsten-Marl baut sich die Gladbecker Gefahrgutspedition Kläsener eine neue Zentrale. Auf der 6,2 Hektar großen Fläche werden sämtliche Verwaltungs-und Logistiktätigkeiten gebündelt, die bisher auf die Standorte Gladbeck, Bottrop und Dorsten verteilt waren. Diese Standorte sind dann überflüssig.
Die Vermarktung des Industrie-Standortes nördlich der Hervester Straße war nicht ganz einfach. Denn in der südwestlichen Ecke des Industriegebietes (an der Kreuzung mit der Fuldaer Straße) liegt ein alteingesessener gastronomischer Betrieb. Außerdem führt eine Hochspannungstrasse über das Gebiet (unter der keine Gebäude errichtet werden dürfen), unten drunter verläuft eine Gasleitungstrasse. Außerdem musste der neue Nutzer des Grundstückes eine Grün-und Waldfläche mit erwerben, die in das Industriegelände hineinragt.
Aber es bleibt noch ganz viel Platz für die großen Gefahrguttransporter. Denn Kläsener ist Spezialist für Flugbenzin. Auf dem Arial werden im Norden eine kombinierte Lager-und Werkstatthalle mit integrierter Innenwaschanlage sowie im südlichen Teil ein Büro-und Wohngebäude entstehen.
Besonders zeitaufwändig war bereits vor zwei Jahren die Nivellierung der Fläche, die mit einem Wall und einem Zaun eingegrenzt ist. Mit dem Investment von rund 8 Millionen Euro werden 110 regionale Arbeitsplätze gesichert. Außerdem zeichnet sich eine Perspektive für zusätzliche Arbeitsplätze ab. Kläsener hat noch weitere Standorte in Deutschland, die eventuell reduziert werden können.

