Datteln (eib). Die Bochumer Muttergesellschaft GEA will sich auf jeden Fall von der Dattelener Firma Ruhrzink trennen (das Sonntagsblatt berichtete), weil diese nicht mehr in die Unternehmensstrategie passt: Entweder verkaufen oder schließen. Deshalb sind die mehr als 240 Mitarbeiter höchst besorgt. Jetzt hat der schwedische Investor sein Interesse erst einmal auf Eis gelegt – wegen der weltweiten Finanzkrise. Die Mitarbeiter setzten nun ihre letzte Hoffnung in die beiden Geschäftsführer von Ruhrzink, Ilkka Matinpalo und Dr. Bruno Schwab, die Interesse am Kauf gezeigt haben. Denn die Firma ist ja nicht pleite: Sie soll im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund 15,4 Millionen Euro erwirtschaftet haben.

