Haltern. Die Stadt ist lebens-und liebenswert und hat sich in den letzten zehn Jahren positiv weiterentwickelt, sagt die CDU. Und wie diese Weiterentwicklung in Zukunft aussehen soll, das beschreibt das Sieben-Punkte-Programm, das die Mitglieder nun verabschiedet haben: Von Natur bis Industrie, vom Ehrenamt bis zur Kultur.
Zum Freizeit-und Tourismus-Konzept der CDU gehören unter anderem die Neugestaltung der Strandallee und des Westparkufers sowie der Neubau eines Hotels im Bereich des Seesterns.
Die Sportvereine sollen zu einer Zusammenarbeit mit den Trägern der Offenen Ganztagsschule veranlasst werden. Die Jugendlichen sollen Treffpunkte ohne Verzehrzwang erhalten.
Fußläufiger, barrierefreier Ausbau der Innenstadt und Erweiterung und Verbesserung der Rad-und Gehwegeführung sind weitere Themen. Alle Ratsanträge sollen auf ihre demographische Wirkung hin untersucht werden.
Auf dem Programm stehen ferner: Weiterentwicklung des Römermuseums, Realisierung eines Archäologischen Parks. Ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Ruhebedürfnis der Innenstadtbewohner und den Wünschen von Veranstaltern und Besuchern.
Erhalt aller Grundschulstandorte. 25-prozentige Betreuungsquote der unter Dreijährigen für das kommende Jahr. Attraktive Spielplätze, Erschließung neuer Standorte.
Im Halterner Norden soll die gewerbliche Entwicklung fortgesetzt werden, im Halterner Süden wird eine Verdichtung der vorhandenen Gewerbeflächen angestrebt. Außerdem steht auf dem Programm die Erweiterung der Geschäftsfelder der Stadtwerke und Kooperation mit anderen Unternehmen (z.B. Stadtwerke Herten).
Klare Aussagen gibt es auch in Richtung Marl: Ziel sei Erhalt und Erweiterung des Chemieparks Marl. „In diesem Zusammenhang befürworten wir auch einen Kraftwerksneubau als Ersatzinvestition, der sich eindeutig am Energiebedarf des Chemieparks orientiert“, so das CDU-Programm.

