Re (sl). „Die Krise hat Recklinghausen erreicht“, erklärte Bürgermeister Wolfgang Pantförder auf der schon traditionellen Jahres-Pressekonferenz. Die Stadt habe sich allerdings vorbereitet, um die Auswirkungen abzufedern: Weit über 20 Millionen Euro werde man in diesem Jahr investieren. Und es geht noch mehr: „Wir rechnen in den kommenden beiden Jahren mit sechs bis acht Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II und bereiten uns Augenblick darauf vor, Projekte startbereit zu machen, so dass wir möglichst schnell starten können.“ Ein Vorteil für Recklinghausen sei der bereits verabschiedete Haushalt: „Wir sind so früher handlungsbereit als andere Städte“, erklärt der Bürgermeister.
Der stellte auf der Pressekonferenz auch seinen neuen Referenten vor: Der 35 Marcus Hoppe unterstützt Pantförder seit Mitte Januar und bezeichnet sich selbst als ein „Kind des Ruhrgebiets“: In Gelsenkirchen geboren studierte der Vater zweier Söhne in Bochum Jura. Hoppe ist kommunalpolitisch erfahren und sitzt für die CDU im Gelsenkirchener Rat.

