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Bürgermeister lädt zu Gedenktagen ein

Dorsten. Der November ist der Monat des Gedenkens. Auch Dorsten gedenkt der Toten aus Weltkriegen und nationalsozialistischer Herrschaft. Das Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus wird wieder am morgigen Sonntag, 9. November (Reichspogromnacht), im Garten des Jüdischen Museums stattfinden. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr, um 17 Uhr beginnt der Vortrag „Die Deportationen vom Oktober 1938 und das Schicksal der Dorstener Familie Reifeisen“ von Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxel und Dr. Norbert Reichling.

Am gleichen Tag findet auf dem Marktplatz zwischen 12 und 19 Uhr das traditionelle Lichterfest als Auftaktveranstaltung der Ehrenamtswochen statt. Der Martinszug wird gegen 18.15 Uhr auf dem Marktplatz eintreffen. Auf der Bühne wird der Heilige St. Martin dann seinen Mantel teilen. Anschließend spielt der Fanfarenkorps die Abschlussserenade mit Illumination.

Die zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag findet am Sonntag, 16. November, um 11 Uhr in Altendorf-Ulfkotte am Ehrenmal (Altendorfer Straße) statt. Hierzu lädt der Allgemeine Bürgerschützenverein 1652 Altendorf-Ulfkotte, Beginn um 9.30 Uhr mit dem Treffen aller Teilnehmer an der Kirche Heilig-Kreuz, am Gildeweg, mit Gottesdienstbesuch. Der gemeinsame Gang zum Ehrenmal beginnt gegen 10.50 Uhr, ab 11.15 Uhr soll die Gedenkfeier zu Ehren der Kriegsopfer abgehalten werden.

Die Gedenkfeier zum Totensonntag wird alljährlich von der Evangelischen Kirchengemeinde Holsterhausen und der Pfarrgemeinde St. Bonifatius bzw. der KAB Holsterhausen vorbereitet. Um 14.45 am Sonntag, 23. Noember, treffen sich die Teilnehmer an der Kapelle des Waldfriedhofes zu einer kurzen Totenandacht. Anschließend wird der namenlosen Opfer des Krieges auf dem sogenannten Russenfriedhof auf dem Hauptfriedhof gedacht.

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