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Sportplatz könnte weiter an den Ortsrand rücken

Schermbeck. Früher einmal lag der Waldsportplatz traumhaft nahe am Ortsrand, inzwischen ist die Lage eher alptraumhaft stressig. Deshalb möchten ihn die Politiker am liebsten ein Stück nach Osten verschieben. Doch ist das auch bezahlbar?

Die Verlegung würde mehr als die 1,14 Millionen Euro kosten, die sich auch dem Verkauf des alten Platzes erzielen ließen, hat die Verwaltung bereits ermittelt. Denn nur das südliche Drittel gehört der Gemeinde. Würde man sie für eine Wohnbebauung freigeben (eine erste Planskizze existiert bereits), dann würden von diesen 11.000 qm zwei Drittel bebaut werden können, ein Drittel hat die Gemeinde für Verkehrswege und Grünflächen eingeplant. Ergebnis sind die 1,14 Millionen Euro. Das nördliche, doppelt so große Grundstück befindet sich nicht im Eigentum der Gemeinde, eine Verfügbarkeit für eine Wohnbebauung bleibt noch zu klären.

Ein neuer Platz weiter östlich (aber nördlich der Bundesstraße) erfordert zusätzliches Geld der Gemeinde – aber zusätzliche Einnahmen sind nicht zu sehen. Was ein Kredit koste und wie hoch die Unterhaltungsaufwendungen sind, das soll nun eine Machbarkeitsstudie heerausfinden. Das Problem: Selbst diese Studie kostet schon Geld.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch einen Handlungsdruck. Denn schon 2004 hat die Gemeinde eine zusätzliche Sportplatzanlage mit zwei Fußballplätzen beschlossen. Eine Umsetzung dieses Vorhabens ist aber bisher nicht erfolgt.

Jetzt soll erst einmal untersucht werden, ob der geplante Standort auch realisierbar ist. Eine kurzfristige Verlegung steht nicht an.

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