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Erstaunt über die Bandbreite an Aufgaben

Dorsten. Regierungspräsident Peter Paziorek hat diese Woche dem Dorstener Franz-Friedrich Boos auf Vorschlag von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht. Mit der Auszeichnung soll Boos` jahrzehntelanges kommunalpolitisches Engagement für die Entwicklung der Stadt Dorsten honoriert werden.

„Ich habe bisher noch nie so richtig darüber nachgedacht, welche Bandbreite an Aufgaben ich in meinem bisherigen Leben bewältigt habe“, zeigte sich Boos erstaunt und stolz zugleich. Dabei kann er auf zahlreiche Tätigkeitsfelder zurück blicken. Stadtentwicklung, Bauen, Verkehr und Stadtplanung waren die Arbeitsbereiche des Architekten. Die Veststadt in diesen Bereichen voranzubringen und ihre Interessen nachdrücklich zu realisieren, kostete ihn enormen Arbeitsaufwand.

Boos gehörte 13 Jahre lang dem Vorläufer des heutigen Regionalrats, dem ehemaligen Bezirksplanungsrat an. Seit 1964 bekleidete Boos mehrere politische Ämter und setzte sich immer wieder akribisch für die Belange der Dorstener ein. 1963 war er Gründungsmitglied des FDP-Stadtverbands Dorsten. Nahezu 20 Jahre war Franz-Friedrich Boos Ratsmitglied. Bis 1984 motivierte er immer wieder Bürger, Politik aktiv mit zu gestalten. Noch heute ist er kommunalpolitisch aktiv als sachkundiger Bürger im Bauausschuss.

Hauptberuflich setzte sich der Architekt in verschiedenen Bereichen und Institutionen dafür ein, dass familienfreundliche Baugebiete geschaffen wurden. Exemplarisch hierfür ist die „Neue Stadt Wulfen“. An der Entwicklung des neuen Stadtteils mit Modellcharakter war Boos als stellvertretendes Mitglied des Aufsichtsrats der Entwicklungsgesellschaft Wulfen maßgeblich beteiligt.

Das Bundesverdienstkreuz ist nicht die erste Auszeichnung, die der gebürtige Essener für seinen Einsatz für die Stadt und die Region verliehen bekommt: Bereits 1984 erhielt er den Ehrenring der Stadt Dorsten.

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