Marl. Seit 30 Jahren gestaltet der Arbeitskreis „Marler Wege zum Frieden“ kommunale und globale Friedensarbeit in Marl und greift unter anderem aktuelle Probleme, die den Frieden in unserer Stadt gefährden, auf. Auch beschäftigt sich der AK mit den gewaltsamen Übergriffen der Rechten und anderen Gruppierungen. In dem Zusammenhang haben die „Marler Wege zum Frieden“ mit den Schulen, Kirchen, der Politik, dem Jugendamt, der christlich islamischen Arbeitsgemeinschaft, dem Jugendforum, der Polizei und vielen Einzelpersonen das Thema Gewalt in unserer Stadt aufgegriffen, um gemeinsam das Problem zu lösen.
„Wir haben den Vorsitzenden des Sozialausschusses aufgefordert, ein Konzept in Zusammenarbeit mit Experten zu erstellen, um den Frieden in der Stadt zu sichern“, berichtet AK-Vorsitzende Ulla Fries-Langer. „Leider mussten wir wieder Gewalttaten von rechten Jugendlichen zur Kenntnis nehmen und werden die Angriffe auf Bürger zum Thema in unserer ersten AK-Sitzung im neuen Semester machen.“
Dazu lädt der Arbeitskreis Bürger, die sich für zivilgesellschaftliche Aktivitäten, die sich gegen Rechtsextremismus, gegen Ausländerfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt sowie für den gegenseitigen Respekt verschiedener Kulturen und Lebensweisen einsetzen, ein. Das nächste Treffen ist am 26. August um 18 Uhr im insel-Cafe.

