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Das war die Woche in Dorsten

Gebühren steigen

Die Volkshochschule muss ihren Beitrag zur Sanierung der Stadt leisten. Deshalb werden ab Februar 2014 die Gebühren erhöht. So sollen Mehreinnahmen von 8.100 Euro erzielt werden, 2016 sollen es sogar weitere 16.600 Euro sein. Allerdings: Wegen Personalengpässe musste die VHS ihr Angebot seit 2011 verringern und erzielte deshalb auch weniger Einnahmen. Zugleich sinkt die Nachfrage und der Druck durch private Anbieter wird größer.

Erinnerung an Progromnacht

Zum 75. Jahrestag der Pogromnacht (9. auf 10. November 1938) hält der Wulfener Heimatverein am Sonntag, 10. November, eine Gedenkstunde ab und erinnert an die wohl älteste nachweisbare jüdische Familie in Dorsten: die Familie Moises, die 1800 nach Wulfen zog. Bei der Feier (11 Uhr) wird an dem Haus an der Hervester Straße, in dem die Familie lebte, eine Gedenktafel angebracht. Der jetzige Eigentümer, die Sparkasse Vest Recklinghausen, hatte das Gebäude 1960 erworben.

Wiedereröffnung

Der Bürgerschützenverein Dorsten Feldmark I und II lädt zur feierlichen Wiedereröffnung der „Hohen Brücke“ am Sonntag, 10. November, um 11 Uhr ein.

Mit Kissen erstickt

Am Landgericht Essen beginnt am Montag, 11. November, der Prozess gegen einen 49-jährigen Dorstener, der seine 69-jährige Stiefmutter am 6. Juni nach einem Streit mit einem Kissen erstickt haben solle. Zwei Tage später bekannte sich der offenbar psychisch kranke Mann in einem Krankenhaus in Hamm zu dieser Tat. Auslöser soll gewesen sein, dass der 49-Jähriger Essen aus der Wohnung seines Vaters und seiner Stiefmutter in seine Kellerwohnung mitnehmen wollte.

Oldtimer wird restauriert

Die Beschäftigungsgesellschaft Dorstener Arbeit und das Berufskolleg Ostvest Datteln werden gemeinsam einen VW-Karmann restaurieren. Das 40 Jahre alte Fahrzeug soll im nächsten Jahr wieder auf der Straße fahren. Hintergrund des Vorzeigeprojektes: Junge Leute sollen leichter ins Arbeitsleben integriert werden.

Grünes Licht für Rosenmontag

Im Frühjahr schien es noch so, als sei Schluss mit Rosenmontagsumzügen. Doch jetzt gab Bodo Kammann, Vorsitzender des Festkomitees Dorstener Karneval, Entwarnung. Inzwischen hätten sich schon rund ein Dutzend Wagen und Fußgruppen gemeldet. Das Umzugsmotto am 3. März 2014 spiegelt das Problem wieder: „Allen zum Trotz – der Zug läuft doch!“ Am Montag, 11. November, wird um 11.11 Uhr das neue Prinzenpaar im Ratssaal inthronisiert.

Kein Weihnachtsmarkt

Auch in diesem Jahr wird es keinen Weihnachtmarkt rund um die St.-Matthäus-Kirche in Wulfen geben – die Auflagen seien zu hoch, so die Organisatoren. Dazu kämen Auflagen (Abstand der Stände von zwei Meter), die der Veranstaltung die Atmosphäre nähmen. Deshalb wird es, wie schon im letzten Jahr, eine Pause geben. Die Gewerbegemeinschaft Wulfen (GGW) erwägt, künftig auf ein Privatgelände auszuweichen (Schützenfestwiese oder Heimathaus).

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