Vest. Die Strukturen der katholischen Kirche im Vest verändern sich weiter: Bis 2015 soll das Kreisdekanat auf 15 Großgemeinden aufbauen. Anschließend sind die Dekanate dran: Aus derzeit sechs sollen zwei werden.
Hatte die Zusammenfassung vieler Kirchengemeinden für Unruhe, ja sogar Widerstand gesorgt (mit der Folge, dass der Bischof teilweise Mitspracherechte und längere Übergangszeiten zugestand), so scheint der Widerstand gegen die neuen Dekanats-Zuschnitte nicht so groß zu sein.
Die Dekanate Recklinghausen, Herten und Datteln werden zusammengefasst sowie die Dekanate Dorsten, Marl und Haltern. Kreisdechant Propst Jürgen Quante zeigt Verständis, dass sich nun auch die Verwaltung den Strukturen auf der Gemeindeebene anpasst.
Als Konsequenz werden neue Zentralrendanturen (Buchführung, Verwaltung) gebildet, in denen die Fachkompetenzen gebündelt sind. Manche Gemeinden waren schon längst an ihre Grenzen gestoßen, wenn es um Kindergärten-Organisation oder Imobilienverwaltung ging.
In eineinhalb bis zwei Jahren wird es ein Dekanat geben, das aus den Pfarreien von Recklinghausen (drei Gemeinden), Herten (zwei) und Datteln (drei) besteht, sowie eine zweites Dekanat aus Dorsten (drei), Marl (zwei) und Haltern (eine).

