Recklinghausen. Für Mittwoch (7. März) haben die Gewerkschaften alle Tarifbeschäftigten und Auszubildenden der Stadtverwaltung zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Der Aufruf, der sich auf alle städtischen Bereiche bezieht, kam in diesem Umfang für die Stadt kurzfristig und überraschend. Die Verwaltung verspricht die städtischen Dienstleistungen trotzdem so weit wie möglich aufrecht zu erhalten und die Einschränkungen für die Bürgerschaft so gering wie möglich zu halten.
Allerdings wird es nicht ohne gravierende Leistungseinschränkungen in den städtischen Dienstleistungsbereichen gehen. Darunter wird in erster Linie die Bürgerschaft leiden, denn es können alle Bereiche von der Müllabfuhr über das Bürgerbüro bis zu den Tageseinrichtungen für Kinder sowie Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen betroffen sein. Zur Zeit kann noch nicht abgesehen werden, welche Leistungen konkret betroffen sind und welche Notlösungen angeboten werden können.
Die Stadt stellt laufend aktualisierte Informationen auf ihrer Internetseite unter www.recklinghausen.de und für die Müllabfuhr und weitere Dienstleistungen der Kommunalen Servicebetriebe unter www.zbh-ksr.de bereit.
„Die Forderungen der Gewerkschaften mögen aus der Sicht der Beschäftigten zwar verständlich sein, sie berücksichtigen aus Arbeitgebersicht jedoch in der Höhe nicht die schwierige Lage der öffentlichen Haushalte“, sagte eine Stadtsprecherin.
Die Tarifverhandlungen werden am 12. und 13. März in Potsdam fortgesetzt.

