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VHS Herten: Testurteil sehr gut

Herten. Qualitätsurteil sehr gut. Alle vier Jahre stehen nicht die Teilnehmer, sondern die VHS selbst auf dem Prüfstand. Freiwillig unterzieht sich die Bildungseinrichtung der sogenannten „Lernerorientierten Qualitätstestierung“. Schwieriger Begriff für ein klares Ziel: Die Qualität des Lehrangebots soll noch weiter verbessert werden. 2005 erhielt die VHS das begehrte Zertifikat erstmals. Nun wurde die VHS „retestiert“ und bekommt, als erste Weiterbildungseinrichtung in der Region, die Bescheinigung erneut.

Aber wie verbessert man die Qualität seiner Arbeit? Ein ausführlicher Selbstreport zu fest definierten Anforderungen muss erstellt werden. Dieser wird von der Testierungsstelle auf Herz und Nieren geprüft. „Allein die Anfertigung dieser Selbsteinschätzung ist harte Arbeit“, spricht VHS-Leiter Frank Senner aus Erfahrung.

Doch der Hertener Selbstreport überzeugte die Gutacher und sie bescheinigten der VHS während einer eintägigen Visitation im Januar, eine „modern und gut ausgestattete Bildungseinrichtung zu sein, die mit beeindruckender Ernsthaftigkeit und Kontinuität an ihrer Qualitätsentwicklung arbeitet.“ Auf dem Abschlussworkshop Mitte Februar wurden gemeinsam mit Gutachterin Professorin Edeltraud Vomberg die strategischen Entwicklungsziele für die nächsten vier Jahre diskutiert und vereinbart.

Dann war es geschafft: Die VHS hat das Zertifikat in der Tasche. Damit zeige sich, dass die VHS nachhaltig auf hohem Niveau arbeite, freute sich Senner.

Für die nächsten vier Jahre hat sich die VHS viel vorgenommen. Sie will sich kontinuierlich weiterentwickeln und vor allem die Bildungsbedarfe noch genauer ermitteln. So soll den Bürgern auch zukünftig ein maßgeschneidertes Angebot präsentiert werden. Die Fragen im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel und dem Dauerthema Integration sollen dabei eine wichtige Rolle spielen.

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