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205 Ausbildungsplätze -Unternehmer gesucht

Dorsten (mc). Schließung der Bergwerke bedeutet nicht nur den Wegfall von Arbeitsplätzen, sondern auch Ausbildungsplätze sind betroffen.

Durch die Initiative der Stadt Dorsten und benachbarter Städte ist es gelungen, beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (Minister Laumann) ein Projekt anzustoßen, um diese weggefallenen Ausbildungsplätze zumindest zum Teil zu kompensieren.

Das Prinzip dieses Projektes ist, dass 205 zusätzliche Ausbildungsplätze eingerichtet werden, die in Kooperation zwischen dem Ministerium, der RAG Bildung und der DSK in den Berufsfeldern Elektro-und Metall gefördert werden. Die jungen Leute werden seit Februar 2008 im ersten Ausbildungsjahr ausgebildet und sollen danach im zweiten Ausbildungsjahr in örtliche Unternehmen einsteigen.

Die Wirtschaftsförderung Dorsten sucht daher Unternehmen, die bereit sind zu kooperieren. Im Metall-und Elektrobereich werden folgende Ausbildungsberufe angeboten: Elektroniker für Betriebstechnik, Mechatroniker, Industriemechaniker für Betriebstechnik und Konstruktionsmechaniker. Stadt und Wirtschaftsförderer sehen hier zahlreiche Vorteile für die Unternehmen.

Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, Geschäftsführer der Dorstener Wirtschaftsförderunggesellschaft WINDOR, appelliert an die örtlichen Unternehmer: „Nehmen Sie einen Auszubildenden nach dem ersten Ausbildungsjahr in Ihr Unternehmen auf und sichern Sie sich den Fachkräftenachwuchs von morgen,“ so Lütkenhorst. „ Geben Sie den jungen Leuten eine Chance, um Ihre eigenen Chancen zu wahren.“

Als Ansprechpartner bei der örtlichen Wirtschaftsförderung steht Wirtschaftsförderer Günter Aleff, Tel. (02362)663462, gerne zur Verfügung.

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