Neuer FDP-Chef
Neuer Vorsitzender der Schermbecker FDP wurde auf einem außerordentlichen Parteitag Bernd Kleinsteinberg. Der 45-Jährige ist Nachfolger des zurückgetretenen Klaus Wasmuth, sein Stellvertreter wurde Michael Lüders (37). Ob die FDP einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten gegen den Amtsinhaber Christoph Grüter (CDU) antreten lassen, wollen sich auf einem Parteitag am 16. Januar entscheiden.
Grüne Probleme
Die Grünflächen der Gemeinde können nicht optimal gepflegt werden. Hintergrund: Von den 15 Stellen im Bauhof sind nur 10 tatsächlich besetzt – wegen langfristiger Erkrankungen, wie die Verwaltung auf der letzten Sitzung des Betriebsausschusses erläuterte. Damit aber sei ein ordnungsgemäßes Erledigen der anfallenden Arbeiten „derzeit nicht zu gewährleisten“. Die Frage, ob eine Vergabe der Arbeiten an Fremdfirmen vergeben wird, soll nun die Gemeindeverwaltung prüfen.
Hilfe könnte auch aus einer anderen Ecke kommen, nämlich üer einen verminderten Pflegeaufwand. Landschaftsarchitekt Dominik Schetter stellte dem Ausschuss ein Konzept für das Neubepflanzen öffentlicher Flächen vor. Gräser und Stauden sollen für ein „ansprechendes Bild“ sorgen und eben für einen geringeren Pflegeaufwand. Der Ausschuss war angetan.
Der SPD-Vorschlag, von der Gemeinde geschlagenes Holz an Privatleute zu verkaufen, fand dagegen keine Zustimmung. Vize-Bürgermeister Günter Hoppius erklärte, dass der Bauhof Bäume fälle, sei eher die die Ausnahme.
Mehr Überwachung
Die Grünen wollen, dass der ruhende Verkehr in Schermbeck stärker überwacht wird. Sie stellen den Antrag, die Kontrolle auf das gesamte Gemeindegebiet auszuweiten. Sie seien immer wieder von erbosten Bürgern auf verkehrswidriges Parken aufmerksam gemacht worden. Das betreffe auch den Ortsteil Gahlen. Aber man müsse „die personellen Kapazitäten“ auszweiten, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Ohne Kandidaten
Die Unabhängige Schermbecker Wählergemeinschaft (USWG) stellt keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten auf, unterstützt aber auch nicht ausdrücklich den CDU-Amtsinhaber Grüter. Argument der USWG-Vorsitzenden Brigitte Strauß: Wenn die SPD das schon tue, müsse das die USWG nicht auch noch tun.

