Dr. Hans-Jürgen Fischedick (54) ist neuer Direktor des Amtsgerichtes Dorsten. Er ist seit 1987 Richter in Dorsten, unterbrochen von Abordnungen nach Brandenburg (1991/92) und an das Oberlandesgericht Hamm (1993/94). Sein Vorgänger Hermann-Josef Huda ist an das Amtsgericht Bottrop gewechselt.
Gegen die geplante Klinik für Suchtkranke im Lindenhof-Gelände kündigte die UBP Widerstand an. Der Rat war erst kürzlich einem entsprechenden Vorschlag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe gefolgt.
Der Dorstener Unternehmer Jürgen Salamon hat das VW/Audi-Haus Enning in Holsterhausen gekauft. Die Mitarbeiter-Zahl soll auf 30 aufgestockt werden, für die Modernisierung des Komplexes will er 3,5 Mio Euro ausgeben.
Mehr als sieben Millionen Euro steckt die Stadt in diesem Jahr in ihre über 100 Immobilien. Die Zielmarke von 6,4 Millionen Euro wird damit um rund zehn Prozent überschritten.
36.000 junge Laubbäume haben 250 Schüler aus Dorsten und Schermbeck an einem Tag in der Üfter Mark (Dorsten/Schermbeck) gepflanzt. Es ist der Ersatz für die Bäume, die der Sturm Kyrill vor fast zwei Jahren knickte.
Die SPD Dorsten will auf ihrem Stadtparteitag am 6. Dezember (10 Uhr, Petrinum-Aula) einen neuen Vorstand, ein neues Partei-Statut und ihre Ratskandidaten wählen sowie Dr. Hans-Udo Schneider zum Bürgermeister-Kandidaten. Das Wahlprogramm soll am 14. Februar auf einem weiteren Stadtparteitag aufgestellt werden.
David Storks ist Deutschlands bester Nachwuchs-Schornsteinfeger. Und der kehrt auf Dorstens Dächern. Mit 895 von 1.000 möglichen Punkten wurde er Bundessieger.
Dorstens nicaraguanische Partnerstadt Waslala hat einen neuen Bürgermeister, der der rechtsliberalen Partei PLC angehört. Es ist Leonel des Jesus Urbinia. Nach dem Wahlrecht in Nicaragua kann ein Bürgermeister nicht in seinem Amt bestätigt werden.
Im Streit um die Konkursmasse des Spaßbades Atlantis, das nach einem Konkurs an die Stadt gefallen ist, hat die Stadt Dorsten zwei Vergleichsangebote abgelehnt. Sie setzt auf Gerichtsentscheidungen. Die Gerichte hatten signalisiert, dass die Forderungen gegen die Stadt auf schwachen Beinen stehen.
Dämpfer für den Stadtumbau in Barkenberg: Es gibt bis 2012 rund 1,9 Mio Euro, beantragt waren 3,6 Mio. Die Wirkung der bisherigen Arbeiten hält sich noch in Grenzen: Obwohl die LEG 300 Wohnungen abgerissen hat, kämpft sie weiter mit Leerständen. (eib)

