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Als Reservesoldat 227 Tage im Einsatz

Dorsten. Die höchste militärische Auszeichnung für Soldaten, die der Bundesverteidigungsminister zu vergeben hat, erhielt jetzt Manfred Görtz, Oberfeldwebel der Reserve aus Dorsten-Wulfen. Görtz absolvierte in den letzten Jahren 18 Wehrübungen mit insgesamt 227 Tagen Dauer. Außerdem machte er sich im Rahmen der Kriegsgräberfürsorge einen Namen: Für den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge reiste er nach Frankreich und Lettland und setztezusammen mit anderen Reservisten Gräber aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg instand.

Der Kommandant des Munitionsdepots Wulfen, Oberstleutnant Rudolf Haller, überreichte dem Oberfeldwebel das Ehrenkreuz in Gold nach der Begrüßung von 80 Delegierten aus ganz NRW des Landesverbands der Reservisten, der im Depot tagte.

Am kommenden Sonntag wird man Görtz in Altendorf-Ulfkotte antreffen, wo er mit Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und Depotkommandant Haller am Volkstrauertag einen Kranz zum Gedenken an die gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege niederlegen wird.

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