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Antoniusbrücken: Bauprojekt beginnt nach Ferien

FOTO: Kübber

Haltern (rk). Die umfangreiche Baumaßnahme an der B58 ist – bis auf einige kleinere Abschlussarbeiten – abgeschlossen. „Vom Strandbad aus bis circa 500 Meter östlich des Seehofes ist die Fahrbahn erneuert worden“, konnte Ludwig Klose, Tiefbauamtsleiter der Stadt Haltern, berichten.

Die Straße rechts und links erhielt Borde, die helfen, das Oberflächenwasser zu kanallisieren. Das wird schließlich in einem Pumpenschacht gesammelt und über eine Druckleitung in ein Sickerbecken eingeleitet. Der Pumpenschacht mit der Technik befindet sich übrigens vor dem IG BCE-Bildungszentrum, das Versickerungsbecken rund 500 Meter östlich des Seehofes an der Südseite der B58.

„Die Kosten für die B58 betrugen rund 2,3 Millionen Euro“, erläutert Elfriede Sauerwein-Braksiek, die stellvertretende Niederlassungsleiterin vom Landesbetrieb. Sie konnte auch zum bevorstehenden nächsten Großprojekt „Antoniusbrücke“ Näheres mitteilen: „Wir wollen im Herbst im Bereich Antoniusbrücke bis zur Kreuzung anfangen, weil wir in diesem Jahr noch nicht so viele Finanzmittel zur Verfügung hatten. Dort bauen wir nicht nur die Brücke, sondern auch noch Entwässerungseinrichtungen für die Straße.“ Gelsenwasser fängt mit dem Abbruch des Wehres an, danach kann mit dem Bau der Brücke begonnen werden. Die Fachfrau: „Wir haben geplant, ab Oktober von der Antoniusbrücke bis zur Kreuzung an der B58 mit Entwässerungsarbeiten zu starten. Geplant ist der Brückenbau dann für den März des nächsten Jahres. Die Kosten für die Bewässerungseinrichtrungen belaufen sich auf rund 1,47 Millionen Euro und für die Brücke mit Straße betragen sie 2,29 Millionen Euro.“

Nach Informationen von Ludwig Klose bekommt die Brücke einen einseitigen Geh-und Radweg zur Westseite. Die Spannweite beträgt rund 26 Meter, Gesamtbreite rund 13 Meter, zwei Fahrspuren von je 3,25 Meter sind vorgesehen. In diesem Zusammenhang wird auch wieder das Oberflächenwasser der Fahrbahn gefasst, vergleichbar mit der Gewässerschutzmaßnahme im Bereich B58. Zeitgleich mit dem Wehrbau werden auch Teile der Straßenbaumaßnahme der L 652 durchgeführt. Das geht von Höhe des Wanderparkplatzes auf der Westseite bis zur Unterführung vor dem Kreisjugendzeltplatz über rund 1.200 Meter.“

Nach den Sommerferien soll Mitte August angefangen werden. Die NRW-Betriebe werden bis Dezember den Straßenraum von der Kreuzung B 58/L 652 bis zur Antoniusbrücke ausbauen, und dann im nächsten Frühjahr, wenn das Wasserbauwerk fertiggestellt ist, wird der Abriss der Brücke erfolgen und der gleichzeitige Ausbau der nördlichen Strecke von der Antoniusbrücke bis zur Einmündung Karl-Homann-Weg.

Danach wird die Brücke neu erstellt und parallel dazu die zweite Hälfte der Straße von der Antonius-Brücke bis zur Einmündung/Ende Karl-Hohmann-Weg. Fußgänger und Radfahrer werden voraussichtlich als einzige zu kurz kommen und werden den Umweg über die Heimingshof-Brücke in Kauf nehmen müssen, zurück über den Greinenkamp.

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