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Jubel ohne Grenzen

Vest (om). Erstaunlich: Der Jubel nach dem 3:2 von Deutschland über Portugal im EM-Viertelfinale kannte zwar kaum Grenzen, insgesamt waren aber mit insgesamt 7.430 Feiernden bei den Public Viewings im Kreis weit weniger Fans auf den Straßen als beim Spiel der deutschen Elf gegen Österreich mit 11.650 Jubelnden. Trotzdem verliefen erfreulicherweise laut Polizei alle Veranstaltungen überwiegend störungsfrei. „Durch die Polizeipräsenz und konsequente Ansprachen, blieb es vor und während der Veranstaltungen überwiegend friedlich“, heißt es. In Recklinghausen mussten vier und in Haltern drei Personen während der ersten Halbzeit in Gewahrsam genommen werden. Nach dem Spiel begaben sich die meisten Zuschauer freudig nach Hause, in Recklinghausen, Bottrop, Gladbeck, Dorsten (Bild) und Marl kam es zu Autokorsos. Auf den Wällen in Recklinghausen waren deutlich mehr Fahrzeuge und Menschen anzutreffen als nach dem letzten Spiel. In Oer-Erkenschwick wurde der Berlinerplatz gesperrt und in Marl ein Bus der „Vestischen“ beschädigt. Von einzelnen Randalierern wurden Feuerwerkskörper auf vorbeifahrende Autos geworfen.

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