Wohnen in Dorsten, arbeiten anderswo: Die Stadt hat 14.221 Arbeitsplätze anzubieten – bei 23.508 Berufstätigen. Die Statistik des Arbeitsamtes sagt noch mehr: Nur 7.720 Dorstener arbeiten in ihrer Stadt, 6.501 Auswärtige kommen zum Arbeiten nach Dorsten. Die meisten Arbeitsplätze (rund 3.000) haben Handel und Dienstleistungen anzubieten.
Die Josef-Schule in Hervest-Dorsten soll noch in diesem Jahr abgerissen werden. Um die dazu gehörende Turnhalle weiter betreiben zu können, müssen zunächst die Versorgungsleitungen umgebaut werden.
Das Gemeinschaftshaus Wulfen, das nun von der AWO betrieben wird, hat einen neuen Leiter, den Diplom-Pädagogen Oliver Grimm aus Kirchhellen. Nach nur sechs Monaten geht die bisherige Leiterin Dorothe Dorsz zurück zur AWO-Tochter rebeq.
Die Volksbank Dorsten ist zufrieden mit dem Jahr 2007: Die Bilanzsumme stieg um 1,1 Prozent auf 434,2 Millionen Euro, 118 Mitarbeiter betreuen 90626 Kundenkonten. Es gibt wieder eine sechsprozentige Dividende.
Scheinehe oder nicht? Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen konnte das nicht zweifelsfrei feststellen – was schließlich zu Lasten der Stadt Dorsten ging. Ergebnis: Eine 36-jährige Nigerianerin darf nach fünf Jahren im Mai 2009 wieder einreisen zu ihrem Mann, einem 50-jährigen Dorstener.
Für herausragendes Engagement in der Nachwuchsförderung hat die Bundesagentur für Arbeit die Wulfener Maschinenbaufirma Hötten ausgezeichnet. Deren Ausbildungsquote liegt bei 20 Prozent.
Es gibt tatsächlich Bedarf an einem Wohnheim für chronisch Suchtkranke, das hat der Landschaftsverband mittlerweile der Stadt nachgewiesen. Nachdem die Stadt den Standort Lembeck abgelehnt hat, wird nun nach einem neuen gesucht. (eib)

