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Marl (eib). Es gab den ganz großen Schlüssel für den Geschäftsführer der Ruhrfestspiele, Reinhard Strehlau. Damit – symbolisch – die Ruhrfestspiele in der Grubenausbauwerkstatt eröffnet werden können. Eigentlich sind die Ruhrfestspiele schon längst drin – mit den Vorarbeiten. Und offiziell ging es dann am Donnerstagabend los mit „Blackbird“ unter der Regie von Kate Blanchett, die auch persönlich nach Marl kam.
Während Hubert Schulte-Kemper, Chef des Trägervereins der Halle, wieder einmal die Marler aufforderte, stolz auf ihre Stadt und die kulturellen Leistungen zu sein, konnte Reinhard Strehlau schon eine messbare Resonanz der Bevölkerung vorweisen: Für fast alle Veranstaltungen gibt es nur noch Restkarten.
Die sechs Produktionen hätten einen großen logistischen Aufwand erfordert – und seien zum Teil auch erheblich teurer geworden als erwartet. Insgesamt 28 Aufführungen gibt es in der Halle, die je nach Angebot 400 bis 480 Zuschauern Platz bietet. Einzig die Zugabe „Trostpreis für Deutschland“ (12. bis 15. Juni) weise noch eine Reihe von freien Plätzen auf.
Weitere Informationen im Internet: www.ruhrfestspiele.de, Kartenstelle: Tel. (02361) 92180.

