Werbe hier
Veröffentlicht in

Verfallene Orangerie ein versunkener Schatz

Herten (om). Die Architektur des spätgotischen Wasserschlosses und der ehemaligen Barockfassade der Orangerie war Thema einer Führung durch den Schlosspark Herten: 15 Gäste von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) waren der Einladung des Fördervereins Orangerie gefolgt.

Nach der Begrüßung durch Franz Dübbert in Vertretung der Vorsitzenden des Fördervereins galt die Aufmerksamkeit den Ausführungen des Nabu-Vorsitzendem Herbert Beste, zugleich Initiator des Fördervereins, über die botanischen Kostbarkeiten des Parks und dessen Umgestaltung. Die Strukturen des ursprünglichen Barockgartens, eingebettet in den heute vorhandenen Landschaftspark nach englischem Vorbild, sollten demnach wieder deutlich sichtbar gemacht werden. Maßnahmen, die im Rahmen des Parkpflegewerks Schritt für Schritt umgesetzt werden, aber in ihrer Wirkung an zwei Alleen bereits erkennbar sind.

Die Vertreter der Stiftung fanden anerkennende Worte für die großartige Leistung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der Rettung des Schlosses vor dem sicheren Verfall und bei der Ausführung der Restaurierung. Anhand mehrerer Reproduktionen, die den Verfall der Orangerie von 1920 bis 1972 darstellen, vermittelte Hans Haas vom Förderverein Orangerie einen Eindruck von der ehemaligen Pracht und Größe dieses historischen Gebäudes. Ein versunkener Schatz, der des Denkmalschutzes wert ist und den es wieder zu heben gilt.

Werbe hier