Marl (eib). Der Wesel-Datteln-Kanal soll zu einer Container-Wasserstraße ausgebaut werden – dafür müssen aber eine Reihe von Brücken zwischen Marl und Wesel angehoben werden. Das ist bereits Thema bei der Wasser-und Schifffahrtsdirektion Münster, wo bereits die Planungen bis 2013 bzw 2015 vorliegen
Bundesverkehrsminister Tiefensee und die Wasser-und Schifffahrtsdirektion in Münster sollen sich darum kümmern, regt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Hubert Schulte-Kemper in einem Brief an NRW-Bauminister Oliver Wittke an. Schließlich würden bereits 20 Mio Tonnen auf dem Kanal bewegt und die Menge wachse jährlich um drei bis fünf Prozent. Der Schwerlastverkehr durch den Chemiepark sei so bedeutsam, dass eine Entlastung über die Containerschifffahrt sehr hilfreich wäre.
Schulte-Kemper verweist darauf, dass in Marl bereits fünf Millionen Tonnen Güter umgeschlagen würden, so dass „ein Hafenausbau auch im Zusammenhang mit der Osterweiterung des Chemieparks eine kräftige Standortverbesserung“ wäre und „für Investoren ganz sicher sehr lukrativ“ wäre. Eine neue Hafenqualität in Verbindung mit Bahn-und Autobahnanschluss wäre für den Chemiepark, insbesondere für die Osterweiterung mit dem Schwerpunkt Logistik ein Standortvorteil, „der im Ruhrgebiet seinesgleichen sucht“.

