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Die Zusage ist da, das Geld noch nicht

Marl. Die Vestische Arbeit wird die beiden „Unland“-Projekte wieder aufnehmen. Das hat Hans-Jürgen Beckmann, Bereichsleiter Markt und Integration der Vestischen Arbeit in Marl, angekündigt. Für die Projekte, die Ende Juni auslaufen, seien schon die ersten Fortsetzungs-Gespräche geführt worden.

Im Sozialausschuss machte sich Erleichterung breit, nachdem ein Auszahlungsstopp des Bundes in Höhe von 900 Millionen Euro für erhebliche Unruhe gesorgt hatte. Das fehlende Geld führte in Marl dazu, dass die Eingliederungsprojekte zweier Marler Beschäftigungsinitiativen (zusammen 55 Teilnehmer) überraschend Mitte April ausliefen und zwei Mitarbeitern gekündigt wurde. Die Aufregung war groß, weil die Initiativen einen Zusammenbruch ihrer ganzen Arbeit befürchteten.

Auch wenn es jetzt erst einmal weiter geht, so bleiben doch erhebliche Sorgen, weil Arbeitsministerin Ursula von der Leyen einen Kurswechsel angekündigt hat. Auch die Vestische Arbeit weiß nicht, wie es mittelfristig mit den Kursteilnehmern und den Anleitern weiter gehen wird.

Die Teilnehmer der beiden Unland-Projekte standen übrigens nur kurz zu ihren Kursen. Ohne 1,10 Euro pro Stunde zusätzlich wollten sie dann doch nicht kommen. Von den 55 waren nach zwei Wochen nur noch zwei freiwillig dabei, berichtete der Geschäftsführer der Werkstatt Brassert, Rolf Hentschke, dem Ausschuss.

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