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50 Osterfeuer brannten im Kreisgebiet


Vest. Rund 50 Osterfeuer brannten am Karsamstag und Ostersonntag im Kreis Recklinghausen. Viele Menschen trafen sich dazu gemütlich im Kreis der Schützen- oder Sportvereine, bei Kleingärtnern, Gemeinden oder zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr, wie im Foto in Dorsten Wulfen, um den Abend und das flackernde Feuer bei Getränken und Gegrilltem zu genießen.

Dank des guten Wetters war das traditionelle Osterfeuer in den Städten in diesem Jahr sehr gut besucht. So auch bei der freiwilligen Feuerwehr Wulfen. Weit über 500 Freunde und Gäste von Feuerwehr, des Heimatvereins und vom BSV Wulfen trafen sich auf dem Feld am Ostendorfer Kamp um das Osterfeuer zu entzünden.

Seit jeher übt Feuer eine Faszination auf Menschen aus: rotgelb züngelnde Flammen, knisterndes Holz und dazu geheimnisvolle Schatten, die das Feuer auf die Gesichter der Umstehenden zaubert. Der Brauch des Osterfeuers reicht weit zurück in heidnische Zeiten. Der ursprüngliche Gedanke des Osterfeuers war, den Winter „zu verbrennen“. Einst glaubten die Menschen auch der Schein des Feuers habe eine reinigende Wirkung. Die Asche des Feuers wurde auf die Felder verteilt um die keimende Saat vor bösenGeistern zu schützen. Später wurde dieser Brauch von den Christen übernommen.
Fotos: Bludau

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