Dieser Schmutz soll der Vergangenheit angehören: Von Tauben vollgekoteter Balkon in Barkenberg. Foto: BludauDorsten Viele Menschen empfinden verwilderte Stadttauben als Plage. Aus Unkenntnis werden sie verjagt oder nicht mehr gefüttert. Meist ist das Vorgehen nicht erfolgreich. Die LEG, die in Barkenberg 1400 Wohnungen hat, startet nun ein Taubenprojekt, das bereits in Moers sehr erfolgreich ist. Ziel: eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Stadttauben und der Menschen.Die Tauben werden in einem Schlag angesiedelt und dort mit Nahrung versorgt. Um die Population in den Griff zu bekommen, werden die dort gelegten Eier gegen Gips-Eier ausgetauscht. Auch für Eier, die die Tauben außerhalb des Schlages ablegen, gibt es einen Trick: Alle zwei Wochen wird der Schlag übers Wochenende geschlossen. So können die Tauben zwar hinein, aber nicht wieder heraus. Die Eier erkalten. (Infos unter www.stadttauben-nrw.de).An drei Stellen in Barkenberg – in der Talaue, in der Nähe der Ladenzeile und im Bereich Kampstraße – legt die LEG in den kommenden Tagen gemeinsam mit einem Spezialisten die genauen Plätze für Taubenschläge fest. Sonja Herbrand, LEG-Niederlassungsleiterin Essen: „Das Taubenprojekt ist ein Baustein unserer Kampagne ‚Natur und Tier´. Wir freuen uns, damit sowohl etwas für die Zufriedenheit unserer Mieter als auch für die Tiere zu tun.“Um dieses Projekt erfolgreich in Barkenberg umsetzen zu können, benötigt die LEG Unterstützung von engagierten Bürgern, die handwerklich begabt sind und beim Bau und der Instandhaltung der Taubenschläge helfen. Auch Bewohner, die sich mit Tauben auskennen oder einfach nur tierlieb sind, sind willkommen.Interessierte melden sich bis Mitte November 2010 im Stadtteilbüro Dimker Allee 10, Tel. 02369/204810, E-Mail: stadtteilbuero.wulfen@t-online.de. Ansprechpartner: Andreas Vonderreck, Himmelsberg 33, Tel. 0201/810 10-32, E-Mail: andreas.vonderreck@leg-nrw.de

