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Einzigartige Ausstellung am kleinsten Hafen

FOTO: Cornelius

Recklinghausen (mc). Vize-Bürgermeister Ferdinand Zerbst war an Begeisterung und Superlativen nicht zu überbieten: „Wir freuen uns, in unmittelbarer Nachbarschaft zum kleinsten, aber feinsten Hafen Europas nun das größte Strommuseum bundesweit zu haben mit der einzigen Ausstellung »Elektrische Fahrzeuge« in Deutschland.“

Zuvor hatte Thomas Birr, Vorstandsvorsitzender der RWE Westfalen-Weser-Ems AG, dem Strommuseum mehrere historische Elektrofahrzeuge übergeben. „Wir freuen uns, dass wir in unserem ohnehin immer stärker von Besuchern frequentierten Raum das zukunftsträchtige Thema »elektrische Fahrzeuge« erstmalig in Deutschland auch in seinem historischen Kontext präsentieren können.“

Hierfür entsteht zwischen dem Museum und dem Verwaltungstrakt auch noch ein Anbau, der die vorhandene Lücke schließt. Birr wies darauf hin, dass vor hundert Jahren elektrische Mobilität der spritabhängigen Mobilität durchaus ebenbürtig gewesen sei. „Das leise Sirren der Elektromobile ist aber wohl nicht so sexy wie das Aufheulen eines Motors“, schmunzelte der Vorstandsvorsitzende und wies darauf hin, dass auf der Internationalen Automobilausstellung ein Elektroauto vorgestellt wurde, dass einem Porsche in nichts nachsteht. „Für dieses Fahrzeug wurde eigens ein Geräuschgenerator entwickelt, der dem Fahrer das Gefühl eines V8-Boliden suggeriert.“

Mit dem Bau des neuen Anbaus soll zeitnah begonnen werden, falls möglich noch im ersten Quartal 2009. Dafür investiert RWE einen siebenstelligen Eurobetrag.

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