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Ostangente wertet Schmuddelviertel auf

RE (sl). Lange Zeit träumt die Stadt Recklinghausen vom Bau einer Osttangente, die vom Beginn der Dortmunder Straße bis zum Adenauerplatz reicht und die Innenstadt an den Dordrechtring anschließt. Genau so lange galt die Ostangente allerdings als nicht realisierbar: Häuser standen ihr ebenso im Weg.

Doch die wurden mittlerweile von der THS abgerissen – so dass die Stadt nun mit der Rahmenplanung beginnt. Das ganze Quartier hinter dem Bahnhof, bislang in Teilen eher ein Schmuddelviertel, würde durch den Bau der Ostangente aufgewertet werden: Die Stadt schätzt, dass Catsroper und Dortmunder Starße, der Wallring, der Oerweg und der Börster Weg um bis zu 4.500 Autos am Tag entlastet werden würde.

Und auch, das ist klar, ohne es auszusprechen, die Loerhof-Arcaden wären deutlich besser angebunden. Gut zu der Planung passt auch, dass das Quartier am Capitol und Table-Dance-Bar in den Plänen eines Recklinghäuser Investors eine große Rolle spielt, der dort investieren will. Schnell werden sich die Pläne jedoch nicht verwirklichen lassen: Bis zu 15 Jahre könnte es dauern, bis die Ostangente fertiggestellt wird.

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