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Bürgermeister wirbt für Standort Genthin

Datteln (mc). Als bekannt wurde, dass das Düsseldorfer Unternehmen Henkel seinen Standort in Dattelns Partnerstadt Genthin schließen wollte, schrillten auch in Datteln die Alarmglocken. In einem Brief bat Bürgermeister Wolfgang Werner den Henkel-Vorstandsvorsitzenden Kasper Rorsted, das Werk nicht zu schließen -eine Bitte, der sich auch die Ratsfraktionen anschlossen. Die Antwort aus Düsseldorf fällt ausführlich aus: „Wir haben den geplanten Schritt, die deutsche Flüssigwaschmittelproduktion in Düsseldorf zu konzentrieren, lange und intensiv diskutiert und verschiedene Alternativen geprüft“, schreibt Dr. Friedrich Stara, Mitglied des Vorstands Wasch-/Reinigungsmittel. „Alle gerechneten Varianten haben sich jedoch als wirtschaftlich nicht tragbar erwiesen“. Das bedeute, dass Henkel das Werk in Genthin auf jeden Fall Ende 2009 schließen wird. Für die 240 Beschäftigten im Genthiner Werk möchte sich Henkel nach der Schließung einsetzen. Gleichzeitig gibt Henkel eine „Abnahmegarantie“ für die Produkte, „die in der Genthiner Granulatanlage und dem sogenannten 4. Betrieb hergestellt werden“. Das würde den Bestand von 50 Arbeitsplätzen langfristig sichern.

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