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Aktiv für Demenzkranke

RE (sl) „Heute haben wir im Kreis Recklinghausen 7.787 Demenzkranke. Bis 2025 wird diese Zahl auf weit über 9.000 gestiegen sein”, Petra Schikorra ist Teamleiterin Sozialer Dienst, Beratungs-und Infocenter Pflege (BIP) bei der Stadt Reckllinghausen.

Für immer mehr Familien wird es also Zeit, sich mit dem Thema Demenz auuseinander zu setzen, denn ein demenzkranker Angehöriger verändert das Zusammenleben in der Familie nachhaltig, denn für Demenzkranke sieht die Welt merkwürdig und unverständlich aus, weil sie die spezifische menschliche Wahrnehmungsfähigkeit, die Orientierung, verlieren. Sie können die Gegenstände, Situationen und Personen nicht in einen größeren Zusammenhang einordnen. Wenn der erkrankte Mensch noch in der Lage ist zu erkennen, dass er in einer Situation nicht angemessen reagiert hat, kann das bei ihm Unruhe und Resignation auslösen.

Demente benötigen daher viel Zeit für alle Reaktionen und Handlungen. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen soll daher bei der Aktionswoche zum Welt-Alzheimer-Tag vom 19. bis 24. September auf die Situation der Alzheimer-Kranken und deren Angehörige aufmerksam gemacht werden. Gemeinsam mit dem Elisabeth-Krankenhaus, Diakonie, der Alzheimer-Gesellschaft und der Caritas wird es in Recklinghausen Süd Infostände, ein Sympossium, Bilderbuchkino. Lesungen und eine Aufführung des Theaterstücks „Du bist meine Mutter” geben. Auch ein Gottesdienst für Demenzkranke und Angehörige steht auf dem Programm. Bei zahlreichen Programmpunkten gibt es zudem Betruungsmöglichkeiten.

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