FOTO: Mengedoht
Marl (om). „Inzwischen haben wir von Hüls aus ganz Marl erobert, darum haben wir uns umbenannt“, berichtet Susanne Bee von der Initative „Hüls zieht an“ dem Sonntagsblatt schmunzelnd. „Marl is(s)t westfälisch“ heißt die Veranstaltung in der „tollen Kulisse“ der Fördermaschinenhalle AV 1/2 darum jetzt ab der sechsten Auflage. Der Heimatabend wird jetzt auch vom Heimatverein Marl, dem Heimatverein Längs de Biek, dem Knappenverein und der insel-VHS mitorganisiert, die sich auch am Programm beteiligen.
Es gibt am 10. Oktober ab 19 Uhr wieder einen kulinarischen und einen Unterhaltungsteil. „Das Steckrübenquartett mit mir, Jürgen Metzendorf, Rüdiger Schwärtzke und Nevon Toy kommt nur einmal im Jahr zu diesem Anlass zusammen und wird diesmal ein altes Gemüse in den Mittelpunkt rücken, dazu gibt es das dreigängige Büffet“, erläuterte Bee. So gibt es einen westfälischen Eintopf mit dicken und Schnibbelbohnen sowie Birnen, der etwas süß-sauer ist – der alte Bergmannstopf, „alles andere bleibt eine Überraschung“.
Dazu gibt es ein buntes Programm mit Helga Ahlert und ihrer plattdeutschen Handpuppe, der Bergkapelle AV, dem Chor von Längs de Biek, Hubert Leineweber als Kiepenkerl und vielleicht weiteren Einzelkünstlern, Interessierte melden sich unter Tel. (01577) 3951966 – unter dieser Nummer gibt es auch Eintrittskarten, ebenso wie beim Café Tudyka, dem Heimatmuseum, dem VHS-Büro und beim Heimatverein Längs de Biek. Der Kartenpreis wurde etwas gesenkt, der Eintritt kostet jetzt nur noch 10 Euro inklusive Essen, dafür kostet jedes Getränk einen Euro.
„Wir freuen uns, dass sich der Heimatverein so von Alt-Marl aus nach und nach auf die ganze Stadt ausdehnt“, pflichtete dessen Vorsitzender Hubert Schulte-Kemper bei. Es gebe schließlich viele interessante Orte in der Stadt, bei der die Nutzung ausläuft, „da ist es gut, wenn dort noch etwas passiert“.

