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Grimme-Jurys feiern Halbzeit

Marl. Die Grimme-Jurys haben zusammen mit zahlreichen Nominierten Halbzeit gefeiert: Das traditionelles „Bergfest“ sorgte mit rund 250 Gästen für ein volles Haus im Grimme-Institut. Es bot den Rahmen für die feierliche Verleihung des Bert-Donnepp-Preises für Medienpublizistik, der 2016 seinen 25. Geburtstag feiert.

Grimme-Direktorin Frauke Gerlach stellte in ihrer Begrüßungsrede die Bedeutung des Grimme-Preises sowie der Arbeit der Kommissionen und Jurys heraus: „Es gibt das deutsche Qualitätsfernsehen, das staatsfern ist und darum bemüht, die Wahrheit zu ergründen, zu unterhalten, auf gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam zu machen und zu bilden.“

Ein Bert-Donnepp-Preis ging in diesem Jahr an die SZ-Redakteurin Claudia Tieschky, einen weiteren Preis erhielt der freie Medienkritiker Hans Hoff.

Unter der Moderation von Torsten Zarges, DWDL, ging es anschließend um die Neuerungen beim Grimme-Preis, insbesondere um die neue Preiskategorie. „Kinder und Jugend – Warum bei Grimme?“ so die Frage. Grimme-Direktorin Dr. Frauke Gerlach: „Sie hatten bis dato einfach keinen Raum bei Grimme und den wollten wir ihnen mit der neuen Kategorie geben.“

Dr. Maya Götz bescheinigte dem deutschen Kinder-und Jugendfernsehen insgesamt eine „gute Bandbreite – auch im internationalen Bereich!“, schränkte aber ein: „Das einzige Jugendfernsehen, das wirklich funktioniert, ist Germany«s next Topmodel.“

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